Y-Trasse PDF 
Auch wir beobachten mit Sorge, die Diskussion um einen angedachten Trassenverlauf durch Burgwedeler Gebiet und stehen im Kontakt mit der BI-Wedemark und dem neu gegründeten Bürgerforum Burgwedel.

27.12.10haz

Download als PDF: Artikel - Nordhannoversche Zeitung 16.12.2010

Download als PDF: Artikel - Nordhannoversche Zeitung 15.12.2010

Download als PDF: Offener Brief an Dr. Rams

 

 

Die geplante Y-Trasse wird empfindliche Auswirkungen auf Burgwedel haben.

Insbesondere Wettmar, Engensen, Thönse und Kleinburgwedel sind bedroht. Die WWB warnte die Bevölkerung bereits 2009 vor der drohenden Gefahr für ihr Wohnumfeld.

Wettmar, 15.02.2009
Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke der Bundesbahn soll über Engensen, Wettmar und Kleinburgwedel führen!

Die Bundesregierung plant im Rahmen der geplanten Neubaustrecke der Bundesbahn (Y-Trasse), die Hannover mit Hamburg und Bremen verbinden soll, eine Ostumgehung des Hannoverschen Hauptbahnhofs. Diese Umgehung soll von Lehrte kommend auch die Baugebiete in Engensen, Wettmar und Kleinburgwedel berühren. Die Planung könnte bereits im nächsten Jahr Baurecht werden, 2016 bis 2018 sollen die ersten Züge rollen. Das erklärte der verkehrspolitische Sprecher der CDU im Bundestag Enak Ferlemann auf einer Informationsveranstaltung in der Wedemark (HAZ vom 4.02.2009). Bürgermeister Dr. Hoppenstedt bestätigte die Pläne, erklärte aber, dass nach dem derzeitigen Stand die neuen Baugebiete der 3 Ortschaften nicht tangiert würden. Er beruft sich dabei allerdings auf ein Gutachten der Universität Hannover für die Stiftung der Bauindustrie Niedersachsen-Bremen vom Juni 2007 (Burgwedeler Nachrichten v. 11.02.2009). Die Planung dürfte sich jedoch mittlerweile weiter konkretisiert haben, so dass wir die Ausführungen von Herrn Ferlemann sehr ernst nehmen müssen. ??

Wo genau die Trasse auf unserm Gemeindegebiet verlaufen wird, wurde nicht mitgeteilt, die Trassenführung dürfte wohl auch noch nicht genau festgelegt sein. Ein Blick auf die Landkarte lässt 2 Alternativen offen:

Südtrasse: von westlich Engensen kommend, die Kreisstraße Thönse – Wettmar querend, entlang des Westerfeldes durch den Rahden, nördlich Kleinburgwedel nach Wedemark. Diese Trasse wäre die Kürzeste und Geradlinigste, aber ein echtes Horrorszenario.

Nordtrasse: östlich Engensen, nördlich Mühlenberg und Schelpberg, Kleinburgwedel, Wedemark. Dieser Trasse steht das streng geschützte Naturschutzgebiet Trunnenmoor im Wege, es sei denn man führt die Trasse sehr dicht am bebauten Teil Wettmars und Kleinburgwedels vorbei. Dann wäre aber eine für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke vermutlich zu enge Kurve notwendig. Eine nördliche Umgehung des Trunnenmoors würde die Trasse beträchtlich verlängern.

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke können wir nicht verhindern. Die Trassenführung ist aber beeinflussbar, wenn unsere Anregungen und Einwände in einem Frühstadium der Planung eingebracht werden. Wir bitten daher unsern Bürgermeister, die Bürger der betroffenen Ortschaften auf Einwohnerversammlungen zeitnah über die Planungsschritte zu informieren und ihre Bedenken und Anregungen an die zuständigen Planungsbehörden weiterzuleiten.

 

 

Wettmar 19.11.2010

Wir haben die o.g. Bitte an unsern Ortsrat gerichtet, der sie zuständigkeitshalber an Bürgermeister Hoppenstedt weiterleitete. In Burgwedel verlief unsere Initiative dann im Sande vielleicht, weil just zu dem Zeitpunkt die Vermarktung der oben angesprochenen Neubaugebiete in Engensen, Wettmar und Kleinburgwedel anstand. So wurde wertvolle Zeit vertan. Am 13.10.2010 erschien dann in der HAZ ohne Quellenangabe ein weiterer Artikel zur Ostumgehung des Hannoverschen Hauptbahnhofs mit 2 Varianten der Umgehung. Jetzt aber ging ein Aufschrei durch die Parteienlandschaft, und gerade die Partei, die sich bislang durch Abwiegelung hervorgetan hat, setzt sich an die Spitze der Protestbewegung. Stehen etwa Wahlen an?

Weitere Informationen finden Sie im Archiv.